Diskussionsrunde mit Urs Schöttli, Ostasien-Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), Büro Tokio.

Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Kooperation mit der Liberalen Hochschulgruppe Halle-Wittenberg.

Beginn: 18.00 Uhr

Hörsaal XIX, Melanchtonianum

China und Indien – der Drache und der Elefant. Zwei Supermächte die ungleicher nicht sein könnten auf dem Sprung in eine bessere Zukunft.
Schon heute leben in beiden Staaten fünf Mal so viele Einwohner wie in der Europäischen Union. Ihre Wirtschaft wächst seit Jahren mit Raten um zehn Prozent, beide Staaten verfügen über Atomwaffen und ihre Universitäten entlassen jedes Jahr Millionen Absolventen. Was bedeutet es für Europa und die USA wenn all diese Menschen nach Jahrzehnten der Isolation und Armut in ein besseres Leben auf-brechen und mit aller Macht auf den Weltmarkt strömen – als Arbeitskräfte und als Konsumenten. Was bedeutet es aber auch für das Verhältnis beider Staaten untereinander und für die ganze Region? Welches Land wird das Rennen an die Weltspitze für sich entscheiden können? Indien, größte Demokratie der Welt und multikultureller Vielvölkerstaat oder das autoritär geführte China in dem Minderheiten unterdrückt werden. Haben die Verwerfungen, wel-che die gegenwärtige Wirtschafts- und Finanzkrise ausgelöst haben, einen Einfluss auf dieses Rennen?

Veranstaltungsinformationen auf der Seite der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit